JACOB MATTES · 2026

REQUIEM

Ein Bilderzyklus · Kollegienkirche Salzburg

Was bleibt, wenn das Sichtbare endet?

Mit Requiem präsentiert der Künstler Jacob Mattes einen monumentalen Bilderzyklus, der sich mit dem Unsichtbaren, der Vergänglichkeit und der emotionalen Kraft der Malerei auseinandersetzt.

Ausgehend von seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Wind, der Bewegung und jenen Dingen, die sich nicht sehen, sondern nur spüren lassen, entstand ein Zyklus aus acht großformatigen Gemälden. Auf einer Gesamtlänge von nahezu 13 Metern entfaltet sich eine abstrakte Bildwelt zwischen Bewegung und Stille, Licht und Dunkelheit, Entstehung und Vergänglichkeit.

Die barocke Kollegienkirche in Salzburg wird dabei selbst zum Teil des Kunstwerks. Ihre Architektur, ihre Akustik und ihre besondere Atmosphäre treten in einen Dialog mit der Malerei.

Den Höhepunkt bildet eine musikalische Inszenierung am 16. November um 19:00 Uhr. In einer eigens konzipierten räumlichen Anordnung begegnen sich Malerei, Musik und Architektur zu einem Gesamterlebnis, bei dem die Grenzen zwischen den einzelnen Kunstformen verschwimmen.

Requiem ist eine Einladung, nicht nur zu betrachten, sondern zu empfinden.

Ausstellung

14.–18. November 2026

Täglich um 15:00 Uhr

Kollegienkirche, Salzburg

Musikalische Inszenierung

Montag, 16. November 2026, 19:00 Uhr

Eine Idee wird Wirklichkeit

Vor über einem Jahr entstand in mir der Wunsch, ein Requiem zu malen. Damals wusste ich weder, welche Dimension dieses Werk einmal annehmen würde, noch, wo es seinen Platz finden sollte. Mir war lediglich bewusst, dass ein solcher Bilderzyklus kaum für den Verkauf bestimmt sein würde. Doch das spielte für mich keine Rolle. Ich wollte dieses Werk unbedingt schaffen. Es war eine Herzensangelegenheit.

Etwa zur selben Zeit saß ich im Sommer auf einer Terrasse in Südfrankreich und erzählte davon, wie sehr ich mir wünsche, eines Tages meine Kunst in einer Kirche auszustellen.

Was damals zwei voneinander unabhängige Wünsche waren, sollte sich einige Monate später zu einer gemeinsamen Idee verbinden.

Die Gemälde entstanden in Südfrankreich und begleiteten mich anschließend auf einer Reise durch die Schweiz und Deutschland bis nach Salzburg. Irgendwann auf diesem Weg kam mir der Gedanke, beide Wünsche miteinander zu vereinen: das Requiem und eine Ausstellung in einer Kirche.

Aus dieser Idee wurde ein Projekt, aus einem Wunsch Wirklichkeit.

Heute darf ich den vollendeten Bilderzyklus in der Kollegienkirche Salzburg präsentieren – an einem Ort, der für mich kaum passender sein könnte.

Ein kleines Stück Requiem

Um diese besondere Reise mit Ihnen zu teilen, habe ich eine limitierte Postkartenedition mit zehn Motiven geschaffen. Acht davon zeigen die einzelnen Werke des Requiems, bewusst in Schwarz-Weiß gehalten.

Mit dem Erwerb dieser Postkarten nehmen Sie nicht nur ein kleines Stück dieser Ausstellung mit nach Hause, sondern unterstützen auch unmittelbar die Finanzierung und Verwirklichung dieses Kunstprojekts.

Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.

Jacob Mattes